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LIMERICKS AUS DEM WIEHENGEBIRGE
Eine Frau aus Bad Oeynhausen hatte im Kopf seltsame Flausen. Sie wollte der Leute Gunst gewinnen durch Kunst, doch das waren alles Banausen. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Eine Jungfrau aus Minden konnte keinen Mann finden. Als doch einer kam, der sie nahm, macht er`s von hinten. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Jüngling aus Vlotho spielte jeden Samstag Lotto. Er hat nichts gewonnen, sein Geld ist zerronnen. Zum Glück hat er geerbt von Onkel Otto. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ich hatt´ eine Freundin aus Löhne, die macht´ es stets mit großem Gestöhne. Ich kann das nicht ab, ich werde dann schlapp. Ob ich mich wohl dran gewöhne? © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Eine Mutter aus Herford ging nicht gern fort, machte immer Krach unter ihrem Dach. Ihre Nachbarn blieben trotzdem dort. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Schöngeist aus Bielefeld beklagt diese kühle Welt, die keine Liebe kennt und dem Geld nachrennt und Fusspilz für Gefühle hält. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein mutiges Mädchen aus Polen wollte sich in Tunis erholen. Doch kaum fing sie an, da traf sie einen Mann. Der half ihr aus mit seinen Kohlen. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Mime aus Allenstein spielte gern Wallenstein. Seinem Regisseur gefiel das nicht sehr und kriegte prompt einen Gallenstein. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Eine Sennenhündin aus Bern hat ihr Frauchen sehr gern. Sie sitzt in der Wohnung und kriegt ´ne Belohnung, aber gehorchen tut sie nur ihrem Herrn. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Bauernjunge aus Kolodesche bekam eine Regierungsdepesche, die sagte: du bist ein Bauer und nicht mal ein schlauer. Da guckte er dumm aus der Wäsche. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Genosse aus Saarbrücken dachte immer nur ans Ficken. Sogar in der Partei war er stets dabei. Nur Kanzler werden wollte ihm nicht glücken. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Genosse aus Hannover geht Frauen an den Pullover. Stets legt er seine Finger nur auf junge Dinger. Man sieht, er ist kein Doofer. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Eine vollschlanke Dame aus Werste war beim Essen immer die Erste. Sie wollte gern schlank werden und rank. Doch abnehmen war für sie das Schwerste. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Beamter spielte Roulette und gewann dabei ganz fett. Doch wie es gewonnen so ist es zerronnen. Das fand er überhaupt nicht nett. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Eine Apothekersfrau aus Oberbecksen wollte gern zaubern und hexen. Mit Hilfe des Glücks gelingen ihr Tricks, wenn die Zuschauer wegsehen. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Die Renovierung einer Villa am Siel kostete einen Mann viel zu viel. Doch er wusste sich Rat, schickt die Rechung an den Staat. Das war wohl auch sonst sein Stil. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Ein Priester mit sehr großen Ohren wurde zum Primas erkoren. Was immer er sagte, wonach keiner fragte: man dachte, er hätt´den Verstand verloren. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Zur Förderung der Poesie brach sie Reime übers Knie. Besonders beim Wein fiel ihr viel ein. Nur Kritik vertrug sie nie. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Was keinem gelingt wollte er unbedingt. Doch das Ding hielt ihn fest und hat ihn erpresst. Was ihm mächtig stinkt. © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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