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wurde 1927 geboren. Historiker, der sich mit der Geschichte der religiösen Bewegungen und der Kultur in Polen im 16.- 17. Jahrhundert befasst. Professor am Geschichtsinstitut der Polnischen Akademie der Wissenschaften, seit 1965 Chefredakteur der Jahresschrift "Renaissance und Reformation in Polen", ordentliches Mitglied der Polnischen Akademie der Wissenschaften. |
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Er veröffentlichte u.a. "Staat ohne Scheiterhaufen" (1967), "Die Respublica und die Welt" (1971), "Die Schlachta-Kultur in Polen" (1983), "Die Welt der Herren Pasek" (1986)," Die Grausamkeit im neuzeitlichen Europa" (1993), Reformation - Gegenreformation - Toleranz (1996), "Die Jagd nach Europa" (1998). |
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Ich wünschte mir immer, mich mit der Geschichte unseres Jahrhunderts zu befassen; die ganze Wahrheit darüber zu schreiben war jedoch, wegen der Zensur, unmöglich. Deshalb wandte ich mich den vorangegangenen Jahrhunderten zu; sie blieben jedoch sehr lebendig, wovon die Thematik vieler, in diesem Band enthaltenen Essays zeugt. Janusz Tazbir im Vorwort zu "Polen an den Wendepunkten der Geschichte"
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