WALDANDACHT
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II. Wärme geben zum Leben
Du
HErr am Kreuzesholz
so demutsvoll und ohne Stolz
hast mich in guten wie in bösen Tagen
durch Freud und Leid getragen.
Mit Deinen ausgestreckten Armen
wirst Du meiner Dich erbarmen
und mir die Wärme geben,
die ich brauch zum Leben.
Du
wunderbarer Schmerzensmann
des Lieb mein Herz nicht fassen kann.
Du bist mein wahrer Herzenstrost!
Na, dann prost!
© Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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III. Jubellieder immer wieder
In
der kleinen Kirche am Wiehen
wir vor dem Kripplein knieen,
dass das Gotteskind erlöse
uns im Weltgetöse.
Am
Kripplein sind wir selber Kinder
von Jesus selbst erlöste Sünder.
Und schenken unsre kleinen Herzen
dem, der uns erlöst mit Schmerzen.
© Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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IV. Augenstern blickt zum HErrn
Tausend
kleine Blümlein blühen
auf der Wiese dort am Wiehen.
Jedes ist ein Augenstern,
der dankbar blickt zum HErrn.
Tausend
kleine Vöglein singen
und von Zweig zu Zweiglein springen.
Ihre frohen Jubellieder
preisen Gott den HErren immer wieder.
Tausend
weiße Wölkchen segeln
über Blümelein und Vögeln.
Jedes uns erzählt,
wie groß der HErr der Welt.
Tausendfach
auch will ich loben
den HErrn im Himmel droben,
der Blümlein, Vöglein, Wölkchen mir geschenkt
und immer liebvoll an mich denkt.
© Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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V. Gnadenblut tut gut
Mein
Jesus muss´ am Kreuze sterben
und ich darf ihn beerben.
Er hinterlässet mir sein Gnadenblut
so wird für mich mein sündges Leben gut.
Mein
Jesus in den Himmel fährt
wo seine Gnad´ und Liebe immer währt.
Davon ich all mein Lebtag zehre
und allen bösen Teufeln wehre.
Mein
Jesus in den Himmeln thront,
wo bei Ihm alle Gnade wohnt.
Dorthin wird er mich dereinst bitten,
wenn ich in dieser Welt genug gelitten.
© Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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VI. Liebe im Weltgetriebe
Ein
Brünnlein springt im dunklem Wald
und eilet ohne Aufenthalt
hinab zu Feld und Wiesen
und macht dort Tausend Blümlein sprießen.
Grad
so ergießt des HErren Liebe
sich in das Weltgetriebe.
Wir kennen nicht der Quelle Ort,
doch sie tränkt und nährt uns immerfort.
© Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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VII. Begreifen vor dem Pfeifen
Jesu,
meine Gnadensonne,
meines Sündenherzens Wonne!
Du wirst mich erretten
vor Schnaps und Zigaretten.
Ach! Das ich das begreife,
wenn ich auf dem letzten Loche pfeife!
© Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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VIII. Mit Dornenkrone auf dem Throne
O
Jesu, meines Herzenslust!
Dich drücke ich an meine Brust,
wie Du mit Nagelmal und Dornenkrone
herrschest auf dem Himmelsthrone.
Vom Morgen bis zum Abend
mich an Deinen Gnadenblut labend
will ich Deine Größe preisen,
die mir die Engelschöre weisen.
© Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
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IX. Mit Engelsscharen fahren
Maria
hüllt mich in den Mantel ein,
der ist so sündenfrei und rein.
So werd auch ich mit Engelsscharen
dereinst zu dir gen Himmel fahren.
Texte © Urszula Usakowska-Wolff und Manfred Wolff
Fotos © Manfred Wolff
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